Canadian Dreaming
Jemand fragte mich, wie man Heiler wird und ob es so etwas wie eine Richtung gäbe. "Die Richtung liegt in dir selbst. Mach das, wozu du dich hingezogen fühlst, schau es dir an, lerne es, arbeite es aus. Daraus ergibt sich etwas Neues, was du heute noch nicht weisst. Anfangen ist das Wichtigste".Dazu möchte ich eine aussergewöhnliche Geschichte erzählen.
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| Banff Nationalpark
Moraine Lake B.C. |
Zustandegekommen ist diese Geschichte im Jahre 2005 durch
ein Gespräch mit meiner Freundin Anna, die günstig einen Flug
mit Hotel gebucht hatte. Ich merkte mir die Reisegesellschaft.
Es war Juni und noch keine Ferien. Ich dachte, du guckst
jetzt endlich mal nach einem Canadaflug. Lange wollte ich das
schon in Angriff nehmen, doch immer wieder kam etwas
dazwischen.
Es ging mir nicht so gut, ein weiterer Schritt nach vorne
stand an. Welcher? wußte ich nicht, das nervte. Genau wie die
ewigen Ausreden bezüglich Canada. Später. Naja.
Gute Lebensenergie Heute-:))
Meine therapeutische Arbeit begann in letzter Zeit sich zu
verändern, die Generationenlinien sollten mitarbeitet werden.
Für alle die einen Anteil hatten. Danke sagen, gerade dort, wo
wir es nicht vermuten! - denn das sind die Fallen, in die wir
tappen. Unklares beheben, Irrtümer klären, dem ehemaligen
Partner Gutes wünschen. Manchmal halten wir uns eher an
Scherben auf, als an den Gaben. Vielleicht ist aus einer
Partnerschaft ein wundervolles Kind hervorgegangen, welch
großer Segen !
In den letzten Jahre durchlief ich Ausbildungen, von denen ich oft nicht wusste, wozu. Sie alle hatten ihren Sinn. Du musst nicht alles wissen, brauchst nicht alles verstehen. Lass los. Vertraue. Diese Arbeit machte mir auf jeden Fall große Freude! Menschen aufzubauen war schon als Kind meine Mission.
Ich bin jetzt mal spontan - Eintrittskarte für Wunder und
Unerwartetes
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"The Trans Canada
Highway", Hauptstrecke der Canadischen
Eisenbahn "Canadian Pacific", voll mit Getreide
und Dünger, führt durch die Canadischen Rocky
Mountains, vorbei an fantastischen Landstreifen
und eindrucksvollen Gletschern der Rockies.
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Irgendwie saß ich dann plötzlich binnen von 3 Tagen im Flieger nach Canada, um endlich meine Cousine zu besuchen, die mit ihren beiden Kindern seit 14 Jahren an den Rocky Mountains lebt und auf einer Ranch Pferde züchtet. Die Freude war riesengroß.
Weder hatte ich das Geld, noch die Zeit dazu. Lust 11.000 km
zu fliegen erst recht nicht. Eigentlich passt es nie richtig,
dachte ich. Doch dann wars passiert: Buchung per Mausklick!
Der Kopf sagte: Hey gehts noch? das Konto: Na dann viel Spaß!
Mein Sohn aber sagte : "Prima Mom, flieg"!
Was mich dort erwarten würde, wußte ich nicht. Ich hatte auch
nicht nur die leisteste Ahnung davon. Nachdem meine Cousine
mich vom Flughafen abgeholt hatte und wir ein Stück mit dem
Auto gefahren waren, bat ich sie, anzuhalten. Mir war
unheimlich zumute. Ich musste aus diesem Auto raus. Der
Motor qualmte dermaßen stark, dass ich das Gefühl hatte, die
ganze Kiste fliegt uns gleich um die Ohren. Michelle schien es
jedoch nichts auszumachen, sie reagierte ganz gelassen.
Sich riesig freuen und beisammen sein
Besser gesagt: Sie hatte keine Wahl. Nicht nur hier, irgendwie
war alles blockiert. Wir fanden einen netten Mechaniker für die
Autoreparatur, es wurde eingekauft, Pferdefutter besorgt, der
Kühlschrank gefüllt. Fertig. Wir freuten uns riesig. Die Familie
war in den letzten Jahren sehr klein geworden. Wir spürten unser
Blut und fühlten uns miteinander verbunden. Es war so schön,
endlich mal wieder beisammen zu sein.
Michelle war puncto Canada in die Fußstapfen ihres Vaters
getreten, der in den 50er Jahren in Canada als Kellner sein
Glück versuchte. Das Eisern Ersparte wurde dann später “Zur
Sonne”, seiner kleinen Kneipe im Ruhrgebiet.
Canada - ein Traum geht in Erfüllung
Canada aber blieb der Familientraum. Anfang der 90er Jahre
packte meine Cousine ihre Siebensachen und wanderte mit ihrem
kleinen Sohn und ihrem neuen Mann nach Canada aus. Nebst
Zuchthengst und Schäferhund. Bis heute ist mir ein Rätsel, wie
sie das mit dem Hengst hingekriegt hat, die Auflagen sind sehr
streng, dafür das Okay zu bekommen, ist einfach unglaublich.
Also wirklich, Sie hat richtig was drauf !
Im März 2005 gerade 40 Jahre alt geworden, war sie nach dem Tod der Mutter, die beständig 6 Monate im Jahr auf der Ranch verbrachte, sehr krank geworden, was ich nicht wußte. In allem ging es Michelle nicht so gut. Jahrelang scheiterten meine Versuche, Kontakt aufzunehmen. Sie hatte ihre Seele vor der Außenwelt abgeschirmt.
Auf diesem Foto sehen wir "Mephisto", einen sehr rasanten,
manchmal dramatisch reagierenden pechschwarzen Hengst, der
laut wiehernd aufsteigt, wenn er die Stuten auf der
gegenüberliegenden Weide ruft.
W
ährend
der frühmorgentlichen Fütterung allerdings ziehen die Stuten
im Freigang gemächlich mit ihren zuckersüssen Fohlen an ihm
vorbei, lassen sich überhaupt nicht stören und von seinem
Gehabe beeindrucken.
Tja. So siehts aus Mephisto.
Alles zu seiner Zeit.
Rancher sind ein Menschenschlag für sich.
Nachbarn und Freunde helfen sich gegenseitig. Meine Cousine wollte immer nach Canada auswandern und hat ihren Lebenstraum verwirklicht. So fühlt sie sich. Das strahlt sie auch genauso aus. Man siehts. Wenn sie vor einem steht, spürt man eine starke Lebenskraft vor sich, starken Willen und Enthusiasmus. Dass sie mit der Ranch alleine darsteht, weil ihr Mann sie verlassen hat, meisterte sie. Hart aber wahr. Zusammen mit ihren beiden Kids, die ihr hervorragend und bestens halfen, ging es irgendwie. Ich war fasziniert und bewunderte sie sehr. Zäune reparieren, 40 Pferde versorgen, Fohlen auf die Welt bringen, unter weitem Himmel das heilige Brot verdienen. Meine Güte. Sie ist eine Stukator. Stukator`s sind starke Typen und setzen sich durch. Das wurde uns in die Wiege gelegt. Oma Rosa hats den Kids ins Öhrchen geflüstert "Du bist ein Stukator".Der Blick auf die Rockies - Du fühlst dich so leicht und losgelöst
Das Leben auf dieser Ranch zu erleben ist eine
Gnade und ein Gottesgeschenk. Die Landschaft ist still,
friedlich, atemberaubend schön. Mit Blick auf die Rockies! Das
kann man gar nicht begreifen.
Das Leben hier ist einfach, aber es ist okay, sagt Michelle.
Die Menschen dort sind alle, alle, denen ich begegnete, sehr
freundlich, hilfsbereit und herzlich. Bleibt ein Auto liegen,
halten drei Autos an und helfen. Jemand ist immer da, der ne`
Thermoskanne Kaffee dabei hat. Schraubenzieher, Drähte
und Schnüre werden rausgeholt, einer hat den Kopf unter der
Motorhaube, die anderen hören sich die Stories an und erzählen
ihre.
Man kümmert sich umeinander und ist füreinander da. Wie
schön.
Überraschend viele Deutsche haben sich hier in British
Columbia niedergelassen und ein Stück Land gekauft. Viele
züchten Pferde.
Deutscher Besuch spricht sich schnell herum und wird sofort
eingeladen.
Ich erhielt eine Einladung von Bolko, einem ehemaligen Hotelier aus Köln. Vor 20 Jahren ließ sich Bolko hier in British Columbia nieder und lebt in Skookumchuck. Sein Grundstück grenzt direkt an ein kleines Flüßchen. In der Nähe leben Native Indians. Eine Gegend mit ungewöhnlich feiner Ausstrahlung und Schwingung. Das spürten auch die Bären, denen wir jetzt begegnen.
Aussergewöhnliche Gäste - Die Bärin und ihre Jungen
![]() Foto 2004 Bolko Schreiber CANADA B.C. |
Die Bärin mit ihren 3 Jungen im GartenBolko erzählte, dass im September manchmal Bären in seinen Garten kommen und dort eine Weile bleiben. Der Garten beherbergt Gemüse, Kräuter und Beeren. Wasser gibt es in dem angrenzenden kleinen Flüsschen. Das friedliche Grundstück strahlt eine besondere Ruhe aus. Diese Schwarzbärin lebte mit ihren 3 Jungen im September 2004 eine ganze Woche in Bolkos friedlichem Garten. Bolko stellte sich auf die ungewöhnlichen Septembergäste ein und verliess in dieser Zeit kaum das Haus. Es steht auf einer kleinen Anhöhe und ist hochgebockt. Auf die Bären wirkt es unter dem Haus wie eine Höhle, sie nehmen dies als Unterschlupf, schlafen darunter ungestört und friedlich. |
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Die Canadischen Rocky MountainsDie Heimat der SchwarzbärenZu den Speisen der Bären zählen Pflanzen, Beeren und die Canadische Gletscherlilie, die bis zur Knolle ausgegraben
und ganz gegessen wird. Im Winter sind Berge und Täler
der Rocky Mountains in eine dichte Schneedecke
gehüllt. Rechtzeitig vor Winterbeginn
fressen sich die Bären ihren dicken Winterspeck
an. Wie ihr Ökosystem wirklich funktioniert ist bis
heute für die Wissenschaft ein Rätsel, denn die Bären
befinden sich über viele Monate in tiefer Winterruhe,
ohne zu fressen, ohne sich zu entsorgen. Den Ort der
Überwinterung verlassen sie erst wieder mit Beginn des
Frühlings, sind dann aber sofort wieder Topfit und
voll da. |
Weniger Stress - Mehr Leben - Einfach mal die Seele baumeln
lassen
Hier
sehen
wir wunderschön gelegene Ferienhäuser in der Nähe von
Skookumchuck. Vielbeschäftigte Geschäftsleute aus Vancouver
suchen hier am Wochenende Ruhe und Entspannung. Weniger
Stress. Mehr Leben. Vor dem Haus liegt das Boot, man kann
sofort ins Wasser gleiten. WOW ! Die Sonne brennt ! Ab ins
Wasser. Das Wasser ist seidigweich, man will gar nicht mehr
raus, so schöööön !

Temperatur 35 Grad und es war Juni
Die Temperatur lag bei 35 Grad und es war Juni. Total
angenehm. Liess sich sehr gut aushalten:-) baden, relaxen,
alles gut.
Morgens um 8 ... Blick auf die Rockies ... Luft angenehm
kühl
M
orgens
um 8 Uhr war die Luft angenehm kühl. Ich saß ich auf der Veranda
und trank meinen Tee. Wie ver-rückt sah ich auf die vor mir
liegenden hoch bis in die Wolken emporragenden Rockies . . . und
atmete tief die klare Energie dieser faszinierenden
Morgenstimmung ein. Auf dem 90 ha grossen Grundstück, dass man
zu Fuß kaum ablaufen konnte, herrschte eine so friedliche Ruhe.
Die Pferde waren zutraulich wie Hunde. Die Katzen meinten, sie
seien bestimmt auch Pferde und standen mittendrin. Irgendwann
hörte ich, dass es auch 12 Kühe gab, wovon ich nie auch nur eine
einzige zu sehen bekam. Die Weite des Landes war gewaltig,
gleichzeitig schlicht und schön wie das Wesen ursprünglicher
Natur.
Michelle
fragte,
ob wir mal in den Ashram hier gegenüber in den Rockies gehen
sollten? Wieso Ashram? Ja, vor 2 Jahren hätten Franzosen da
oben ein Stück Land gekauft und den Ashram gegründet. Wir
wollten!! Gesagt, getan! Vorher meldeten wir uns an.
Auf einmal war der Himmel zum Greifen nah . . .
Dort oben herrschte eine Energie wie am jüngsten Tag. Die
Luft war so rein und klar, glitzerte und funkelte, der Himmel
war auf einmal zum Greifen nah. Kleine Vögelchen zwitscherten,
freundlich lächelnde Menschen kamen auf mich zu, führten mich
herum und stellten mich den Anderen vor. Es war wie
Nachhausekommen, fast so, als hätten sie auf mich gewartet. Im
Ashram in den Rocky Mountains, "At the Foothill of the
Himalayas of the West", erhielt ich meinen spirituellen Namen
"Amrita" durch meinen geliebten Meister Paramahansa Yogananda.
Der Name Amrita bedeutet: Nektar des Lebens.
www.Self Realization
Fellowship.com.Paramahansa Yogananda
Es können Leute im Ashram leben, die ihr Leben verändern
möchten. Eine ältere, an Parkinson erkrankte Belgierin, deren
Mann gerade verstorben war, sprach mich an, sie sähe keinen
Lebenssinn mehr, wolle aber auch nicht aufgeben. Irgendwie
landete sie durch die Franzosen im Ashram und lebte dort nun
schon eine Weile.
Ein Schwarzbär trottet schon mal so ganz harmlos vor sich
hin . . .
H
ier
sehen wir einen mächtigen Schwarzbären, der einem so richtig
einen Riesenschrecken einjagen kann. Manchmal sieht man so ein
gewaltiges Tier ganz harmlos einfach auf der Straße
entlangtrotten . . und ganz plötzlich wieder im Wald
verschwinden. Aber dann gaaanz schnell Beine unter die Arme! .
. und nix wie weg:-)
Die Reise nach Canada hat mein Leben so geprägt und
bereichert, dass ich unsagbar dankbar dafür bin und demütig.
Dankbar für die Herausforderung und für dieses Geschenk. Wenn
ich nicht ruckzuck wieder im Flieger sitzen will, sende ich
auf den Abschied von meiner Cousine ReikiIntensiv, wünsche
ihr, den Kindern und Tieren das Allerbeste. Dass sich alle
Euere Wünsche erfüllen!! Das Gute siegt immer, denke ich
und bin von Herzen froh.
Wir können nur gewinnen . . .
Zum Thema: Wie wird man Heiler? Weitermachen, tief
durchatmen, Ballast abwerfen, leichter werden. Warum nicht?
Wir können nur gewinnen. Anfangen ist das wichtigste. Und lass
Dir schon gar nicht von irgend nem Bären nen Schrecken
einjagen. Mach Dein eigenes Ding. Glaub immer an Dich! Du schaffst das!
Glück ist machbar:-))
Herzlichst Euere Amrita
Infos zur Canadatour über Monika Stukator, Telefon +49 203 338335 oder über das Kontaktformular



